Ausblick 2010
Die seit Mitte 2009 spürbare Erholung der weltweiten Nachfrage nach Konsum-und Investitionsgütern setzt sich weiter fort. EMS geht auch für die 2. Jahreshälfte 2010 von einer anhaltend positiven weltweiten Konjunktur aus, wobei China, wenn auch etwas gemässigt, weiterhin als "Zugpferd" herausragen wird. Der im Vergleich zu anderen ausländischen Währungen tiefere Euro verhilft insbesondere Deutschland zu einer stark wachsenden Exportnachfrage.
Die anhaltende Verteuerung auf den Rohstoffmärkten wird sich in den nächsten Monaten nicht entspannen. Bereits wurden zusätzliche Rohstoffpreiserhöhungen für das 3. Quartal 2010 bekannt gegeben. Entsprechend erhöhen sich auch die Preise der Folgeprodukte. Eine Verteuerung von Konsum- und Investitionsgütern ist absehbar und könnte die weitere konjunkturelle Entwicklung etwas abschwächen.
Das für EMS als Exportunternehmen abrupt verschlechterte Wechselkursverhältnis Euro zum Schweizer Franken wird sich erst nachhaltig verbessern, wenn das Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit europäischer Staaten zurückgekehrt ist und die Zinsrelation ändert.
EMS setzt seine Strategie der Konzentration auf Spezialitäten im Bereich der Polymeren Werkstoffe und des Ausbaus der weltweiten Marktpositionen unvermindert fort. So baut EMS die Marktorganisation in Asien gezielt weiter aus und investiert weltweit in zusätzliche Produktionskapazitäten.
Für das Gesamtjahr 2010 erwartet EMS einen deutlich höheren Umsatz und ein deutlich höheres Betriebsergebnis (EBIT) als im Vorjahr.