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(Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR)
(Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR)
Die EMS-Gruppe, die in den Geschäftsbereichen Hochleistungspolymere und Spezialchemikalien weltweit tätig ist und deren Gesellschaften in der EMS-CHEMIE HOLDING AG zusammengefasst sind, erzielte in den ersten drei Monaten 2026 einen Nettoumsatz von CHF 487 Mio. (522). Erwartungsgemäss schmälerte der bedeutend stärkere Schweizer Franken die Umsatzentwicklung in Schweizer Franken. Dank einer konsequenten Wachstumsstrategie mit hochmargigen Spezialitäten und Innovationen gelang es EMS, trotz des herausfordernden geopolitischen Umfelds, erfreuliche Resultate zu realisieren. Der Absatz und das Betriebsergebnis konnten über das Vorjahr gesteigert und die Ertragskraft deutlich ausgebaut werden.
Bereits Anfang Jahr zeigten sich Konsumenten und Unternehmen verunsichert über den Verlauf der weltwirtschaftlichen Entwicklung. Die wechselhafte US-Handelspolitik mit nach wie vor unklaren Zollverhältnissen drückte die Stimmung weiter. Der entbrannte Nahost-Krieg löste jedoch zusätzlich eine weltweite Welle grosser Unsicherheit aus. Absehbare globale Versorgungsengpässe liessen die Energiepreise unmittelbar erheblich ansteigen. Chemische Rohstoffe folgen ebenfalls mit einem deutlichen Preisanstieg.
EMS verzeichnete in den vergangenen Monaten einen erfreulichen Geschäftsverlauf und eine gute Auftragslage. Zahlreiche innovative Neugeschäfte konnten erfolgreich realisiert werden und EMS verzeichnete in allen Regionen ein Wachstum. Trotz belastetem Umfeld gelingt es EMS, mittels Innovationen, Kostendisziplin und vorausschauender Planung, das Ergebnis und die Margen erfolgreich auszubauen. Im herausfordernden weltweiten Markumfeld konzentriert sich EMS konsequent auf das Wachstum mit einzigartigen Innovationen. Die global ausgerollte Verkaufsoffensive sowie der gezielte Ausbau der technischen Vertriebs- und Entwicklungsorganisation zeigen eine erfreuliche Wirkung. Die intensiven lokalen Entwicklungspartnerschaften, auch in wachsenden Märkten, bilden für EMS einen wichtigen Pfeiler, um mit den Kunden weitere Verbesserungen und Gesamtkosteneinsparungen zu realisieren. Gerade auch im herausfordernden aktuellen Marktumfeld gibt es aufgrund der gestiegenen Energiekosten spezifische Wachstumsmöglichkeiten. Die energiesparenden Gesamtlösungen und die kostensparenden Metallersatz-Entwicklungen von EMS werden von den Kunden derzeit besonders intensiv nachgefragt.
EMS stellte sich frühzeitig auf mögliche internationale Handelsbarrieren ein und strukturierte die eigenen Lieferketten entsprechend. Die in den USA verkauften Produkte werden fast ausschliesslich in den USA produziert oder sind als wichtige Spezialitäten von US-Zöllen befreit. Im Nahen Osten unterhält EMS keine Geschäftsbeziehungen. Die inzwischen deutlich gestiegenen Energie-, Transport- und Rohstoffpreise machen aktuell Verkaufspreiserhöhungen bei den Kunden unumgänglich. Die Lieferfähigkeit der weltweiten EMS-Gesellschaften ist sichergestellt.
Für das weitere Geschäftsjahr 2026 erwartet EMS ein besonders herausforderndes geopolitisches Umfeld. Die gegenwärtigen Handelskonflikte stören die weltweiten Lieferströme und verunsichern Unternehmen und Konsumenten. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten mit einer stark eingeschränkten Ausfuhr von Öl und Gas beeinträchtigt zunehmend die globalen Lieferketten, was zu Versorgungsengpässen und höheren Preisen bis zum Konsumenten führen könnte. Die weltwirtschaftliche Stimmung bleibt gedrückt.
EMS führt die Verkaufsoffensive und die erfolgreiche Strategie des Wachstums mit Spezialitäten konsequent weiter. Die ausgeprägte Innovationsstrategie, welche den Kunden Gesamtkosten, Energie-, Gewicht- und CO2-Einsparungen bringt und technologisch führende Lösungen ermöglicht, baut auf den vorhandenen lokalen Entwicklungspartnerschaften und der bestehenden globalen Lieferfähigkeit auf. EMS sieht sich in einer guten Verfassung, die zahlreichen Chancen, gerade auch diejenigen, welche sich aufgrund gestiegener Energiekosten bei den Kunden ergeben, mittels Metallersatz und Energieeinsparungen zu erschliessen und so überproportionales Wachstum zu generieren. Den sich aus steigenden Energiepreisen resultierenden Mehrkosten in der eigenen Lieferkette begegnet EMS mit entsprechenden Verkaufspreiserhöhungen.
Für das Jahr 2026 erwartet EMS unverändert einen Nettoumsatz währungsbedingt unter Vorjahr und ein Betriebsergebnis (EBIT) leicht über Vorjahr.