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(Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR)
(Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR)
Die EMS-Gruppe hat am 10. Juli 2026 den provisorischen Halbjahresabschluss 2026 publiziert. Nun liegt der definitive konsolidierte Halbjahresabschluss vor, welcher auf den Einzelabschlüssen der Konzerngesellschaften per 30. Juni 2026 basiert. Der definitive Halbjahresabschluss weist keine wesentlichen Abweichungen zum provisorischen Abschluss auf.
Die EMS-Gruppe erreichte einen konsolidierten Nettoumsatz von CHF 1'010 Mio. (1'020). Trotz eines geopolitisch belastenden Umfeldes, einer geschwächten Industriekonjunktur und einem stärkeren Schweizer Franken konnte EMS dank einer konsequenten Wachstumsstrategie mit hochmargigen Spezialitäten und Innovationen erfreuliche Neugeschäfte dazugewinnen und die Ertragskraft deutlich ausbauen. In lokalen Währungen wuchs der Umsatz 4.3% zum Vorjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um 4.4% zum Vorjahr auf CHF 309 Mio. (296). Die Ergebnismarge stieg auf 30.6%.
Wie erwartet, zeigten sich Konsumenten und Unternehmen verunsichert über den Verlauf der weltwirtschaftlichen Entwicklung. Die wechselhafte US-Handelspolitik und der entbrannte Nahost-Krieg drückten auf die Konsumstimmung. Der Schweizer Franken erstarkte deutlich. Die Verknappung der Öl- und Gasversorgung aus dem Nahen Osten liess die Energiepreise unmittelbar ansteigen. Die Industriekonjunktur schwächte sich ab.
EMS gelang es, dank einer konsequenten Wachstumsstrategie mit hochmargigen Spezialitäten und Innovationen im herausfordernden geopolitischen Umfeld äusserst positive Resultate zu erzielen. Man stellte sich bereits Anfang Jahr 2026 auf ein herausforderndes konjunkturelles Umfeld ein. Neue energie-, kosten- und gewichtssparende Lösungen wurden erfolgreich in den internationalen Märkten realisiert. So verzeichnete EMS einen erfreulichen Geschäftsverlauf mit wachsenden Absatzmengen.
EMS stellte sich frühzeitig auf mögliche internationale Handelsbarrieren ein und strukturierte die eigenen Lieferketten entsprechend. Die in den USA verkauften Produkte werden fast ausschliesslich in den USA produziert oder sind als wichtige Spezialitäten von US-Zöllen befreit. Im Nahen Osten unterhält EMS keine Geschäftsbeziehungen. Die Lieferfähigkeit der weltweiten EMS-Gesellschaften ist sichergestellt.
Dank der starken Spezialitätenposition, Kostendisziplin und vorausschauender Planung gelang es EMS, in einem herausfordernden Marktumfeld mit schwächeren Fremdwährungen ein Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 309 Mio. (296) und ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) von CHF 335 Mio. (324) zu erreichen. Der EBIT lag damit 4.4% und der EBITDA 3.6% über Vorjahr. Die EBIT-Marge beträgt hohe 30.6% (29.1%), die EBITDA-Marge 33.2% (31.7%).
Das Finanzergebnis betrug CHF +1 Mio. (-7). Der Nettogewinn für das 1. Halbjahr 2026 erreichte CHF 259 Mio. (253) und lag damit 2.5% über Vorjahr. Das Eigenkapital zurechenbar auf Aktionäre der EMS-CHEMIE HOLDING AG erhöhte sich auf CHF 2'098 Mio. (31.12.2025: CHF 1'855 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt 81.1% (31.12.2025: 83.3%).
Verstärkung Geschäftsleitung ab 1. September 2026
Darko Radanovic, seit 1992 in verschiedenen Positionen und Verantwortungen in der EMS-Gruppe tätig, zuletzt als Leiter EMS-GRIVORY Europa und Amerika, wird per 1. September 2026 Mitglied der Geschäftsleitung der EMS-Gruppe.